O r a t o r i e n c h o r  B r ü h l  e. V. 
 



Die ausführliche Vita

 

 

Oratorienchor Brühl e.V.


Der Name ist Programm!

Seit seiner Gründung 1977 widmet sich der Chor den großen Oratorien, Messen und Passionen der Chorliteratur. Im Mai des Jahres 2000 wird die Leistung des Chores mit dem Kulturpreis des Erftkreises gewürdigt.

Der Oratorienchor Brühl wird 1977 von Albert Elbert, dem damaligen Leiter der Brühler Jugendmusikschule, als Schulchor des heutigen Max-Emst-Gymnasiums gegründet, dem sich
bald Lehrer und Eltern anschließen. Schon früh beginnt der Chor mit der Erarbeitung von Oratorien und anderen Werken.
Die erste Aufführung unter dem Namen "Oratorienchor Brühl" erfolgt am 25. März 1979 mit Händels "Johannespassion" in der Brühler Schlosskirche St. Maria von den Engeln.
1984 übernimmt Wolfgang Fromme vom "Collegium Vocale Köln" die künstlerische Leitung des Chores.
Unter seiner Führung werden weitere Werke der Chorliteratur erarbeitet und mit Erfolg aufgeführt. 

1995 wählt der Chor den Brasilianer Celso Antunes zum neuen Dirigenten. Ihm gelingt es, die Qualität der Chorarbeit nochmals zu steigern. Am 01.06.1996 wird der Chor Mitglied im "Verband Deutscher KonzertChöre" (VDKC).

Von Juni 2002 bis März 2007 liegt die künstlerische Leitung in den Händen von Lothar Rudolf Mayer,
der die bisherige Arbeit mit neuen Akzenten fortsetzt. 

Seit Mai 2007 führt der Dirigent und Komponist Michael Ostrzyga - heute Universitätsmusikdirektor an der Universität zu Köln - den Oratorienchor Brühl mit großem Erfolg zu neuen musikalischen Leistungen.

Musikalisches

In den Jahren seines Bestehens erarbeitet sich der Chor zahlreiche große Werke der Chorliteratur von bedeutenden Komponisten wie J.S. Bach, L. van Beethoven, J. Brahms, A. Dvořák, G.F. Händel, J. Haydn,
F. Mendelssohn Bartholdy, M. Reger, C. Saint-Saëns, F. Schubert, R. Schumann, G. Verdi und anderen.
Zeitgenössische Komponisten, z. B. A. Honegger, A. Pärt, C. Orff, M. Ostrzyga runden das Repertoire ab.

Höhepunkte sind Aufführungen bei den Brühler Schlosskonzerten und im Rahmen des Brühler Kulturprogramms "Riss im Himmel", weiterhin die Aufführung der "Historia von der Geburt Jesu Christi" von H. Schütz im Deutschlandfunk, die drei Konzerte in der Kölner Philharmonie, darunter die Kölner Erstaufführung der
"Messa per Rossini", der Auftritt mit "Jephtha" beim Klassiksommer Hamm und die Teilnahme an der 9. Sinfonie von L. van Beethoven unter Leitung von Heribert Beissel bei Neujahrskonzerten in der Beethovenhalle in Bonn.
Ein besonderes Erlebnis ist die Mitwirkung bei der "Walpurgisnacht" von F. Mendelssohn Bartholdy am 13.05.2006 in der Siegerlandhalle in Siegen, die im Rahmen des WDR-Musikfestes 2006 zum 50-jährigen Bestehen des WDR im Rundfunk live übertragen wird sowie die musikalische Gestaltung des Festaktes zur 725-Jahrfeier der Stadt Brühl im April 2010 im Schloss Augustusburg mit der Capella Augustina unter Leitung von Andreas Spering.
Ein besonderer Erfolg in der Chorarbeit sind auch die Aufführungen "Elias" und "Paulus" von
F. Mendelssohn Bartholdy, "Die Schöpfung" von J. Haydn, die "Johannes-Passion" von J. S. Bach und
"Der Messias" von G. F. Händel unter der Leitung von Michael Ostrzyga.

Gastspiele mit Händels "Messias" führen den Chor schon bald nach seiner Gründung nach Sceaux sowie später mit der "Messe in D" von A. Dvořák nach Rom und Frascati. Ein Glanzpunkt ist die Aufführung von
A. Dvořáks "Stabat Mater" beim Flandernfestival in Tongeren.

Bei seinen Auftritten arbeitet der Chor mit namhaften Solisten und Orchestern zusammen.  
Ein Verzeichnis aller bisherigen Konzerte finden Sie auf dieser Internetseite unter "Konzerte / Rückschau".  

Über die unmittelbare Chortätigkeit hinaus ist der Oratorienchor Brühl Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft
Brühler Kultur e.V. und arbeitet zusammen mit anderen kulturtragenden Vereinen der Stadt Brühl.

 

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